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Unter der Lupe: Wer steht zur Wahl? (Teil 4)

Heute fahren wir mit den Buchstaben F bis O (bzw. Ö) fort.

Familien-Partei-Deutschland (FAMILIE)
Gründungsjahr: 1989
Mitgliederzahl: 668
steht zur Wahl in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland

Die 1989 als „Deutsche Familienpartei“ gegründete „Familien-Partei-Deutschlands“ (FAMILIE) stellt die Familie in den Mittelpunkt der Politik. Alle politischen Handlungen sind nach Auffassung der Partei aus der Perspektive der Familien zu bewerten.

Freie Demokratische Partei (FDP)
Gründungsjahr: 1948
Mitgliederzahl: ca. 68.000
steht zur Wahl im gesamten Bundesgebiet

Die „Freie Demokratische Partei“ (FDP) besteht seit 1948. Programmatisch hat sich die FDP als liberale Partei definiert und damit in die bis auf die bürgerlichen Revolutionen des 18. und 19. Jahrhundert zurück reichende Tradition des Liberalismus gestellt. Im Zweifel stimmen Liberale für Freiheit vor Sicherheit und Gleichheit, für Markt statt Staat, für das Individuum anstelle des Kollektivs oder der Gemeinschaft.

Freie Wähler Deutschland (FWD)
Gründungsjahr: 2009
Mitgliederzahl: 278
steht zur Wahl in Brandenburg

Die Partei Freie Wähler Deutschland (FWD) ist aus einem 2008 gegründeten und 2009 vom Bundesverband ausgeschlossenen brandenburgischen Landesverband der Partei FW FREIE WÄHLER Deutschland (FW) hervorgegangen. Die FWD wurden im Juni 2009 als politische Vereinigung gegründet und verfügen über einen Landesverband (Brandenburg), der bei der dortigen Landtagswahl in einer Listenverbindung mit der Vereinigung BVB (Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen) antritt.

Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
Gründungsjahr: 1982
Mitgliederzahl: keine Angaben
steht zur Wahl im gesamten Bundesgebiet

Die 1982 aus dem Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands (KABD) hervorgegangene MLPD will – der Präambel ihres Parteistatuts zufolge – auf der Grundlage der „Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tsetung“ als „politische Vorhutorganisation der Arbeiterklasse“ wirken. In den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik glaubt sie eine „Herrschaft der Monopole“ zu erkennen. Ihr setzt sie als „grundlegendes Ziel“ den „revolutionären Sturz der Diktatur des Monopolkapitals und die Errichtung der Diktatur des Proletariats“ entgegen. Ihren „echten Sozialismus“ sieht sie als Übergangsstadium zur „klassenlosen kommunistischen Gesellschaft“. Solche grundlegenden Überzeugungen hat die Partei seit ihrer Gründung praktisch nicht verändert. Ein gesondertes Programm zur Bundestagswahl hat sie nicht vorgelegt.

Menschen Umwelt Tierschutz (Die Tierschutzpartei)
Gründungsjahr: 1993
Mitgliederzahl: ca. 1.000
steht zur Wahl in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Die Partei „Mensch Umwelt Tierschutz“ (Die Tierschutzpartei) wurde 1993 gegründet. Die Parteigründer wollten mit dem Namen herausstellen, dass man keine Ein-Punkt-Partei anstrebe, sondern dass die untrennbare Einheit von Mensch, Tier und Natur im Mittelpunkt der programmatischen Ausrichtung steht.

Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
Gründungsjahr: 1964
Mitgliederzahl: ca. 7.000
steht zur Wahl im gesamten Bundesgebiet

Die NPD vertritt einen völkischen Nationalismus. Das Bekenntnis zur „Volksgemeinschaft“ steht im Mittelpunkt der programmatischen Äußerungen der NPD. Aus Sicht der NPD wird die „Gemeinsamkeit von Geschichte, Kultur und Abstammung“ in Deutschland „durch bewusst herbeigeführten, fortgesetzten Ausländerzustrom vernichtet“ (NPD-Aktionsprogramm).

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Gründungsjahr: 1982
Mitgliederzahl: ca. 6.500
steht zur Wahl in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen

Die „Ökologisch-Demokratische Partei“ (ödp) entstand 1982 aus dem Umfeld der Ökologiebewegung. Vorgängerorganisation war die 1978 gegründete „Grüne Aktion Zukunft“ (GAZ). Programmatisch zeigt die ödp das Profil einer wertkonservativen bürgerlichen Ökologiepartei. Thematische Schwerpunkte der Partei liegen im Bereich Umwelt, Familie und „saubere“ Demokratie. So bekennt sich die Partei in ihrem Bundespolitischen Programm unter dem Leitsatz „Weniger ist mehr“ klar zu einer ökologischen Politik, einem sofortigen Atomausstieg sowie zum ganzheitlichen Schutz von Schöpfung und menschlichem Leben.

Morgen kommt die Liste dann endlich zum Abschluss.

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