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Archive for the ‘Arbeitererkomödie/-tragödie’ Category

Aber nicht mehr als ein Fünkchen Wahrheit!

27. Januar 2010 1 Kommentar

Vor zwei Tagen berichtete ich über Bilder, die ich dank eines anderen Bloggers auf ThereIfixedit.com gefunden hatte. In eben diesem Blog stieß ich auch auf einen Artikel, der angeblich eine reale Situation beschreibt.
Zur Vereinfachung hier ein kleiner Auszug:

20:18 Uhr Herrentisch
Mann 3: (brüllt durch den Saal) Mach noch ‘ne Runde!
Kellner: Jo (geht, holt zehn Bier, stellt diese wortlos ab, während „Mann 3“ 20,- aufs Tablett legt).

20:25 Uhr Damentisch
Kellner: (bringt die Getränke) Sooo die Damen, wer hatte denn das Radler?
Frau 1-10: Schnatter, Schnatter, Schnatter…
Kellner: WER HATTE DENN DAS RADLER?
Frau 1-10: ?????? (Vollkommen überrascht, dass ein Herr mit einem Tablett vor dem Tisch steht und das Damenkollektiv ansieht).
Kellner: DAS RADLER.
Frau 7: Petra, hattest Du nicht das Radler?
Frau 8: Oh ja, mein Radler, hihihi!
Kellner: (stellt das Radler und die anderen Getränke auf dem Tisch ab und denkt: Sollen die das Zeug doch selber verteilen).
Frau 3: Und wo ist meine Cola light?
Kellner: (atmet tief ein und wieder aus) Wir haben keins UND ICH WEISS AUCH NICHT WARUM.
Frau 3: Dann nehm ich…
Kellner: Sie haben schon gewählt und es ist auch schon da.
Frau 3: Oh.
Frau 8: Was macht das denn?
Kellner: Zusammen oder getrennt?
Frau 8: Nur das Radler.
Kellner: 1,80 bitte. (Die Dame wühlt in der Handtasche nach dem Geldbeutel und drückt dem Kellner 2,- in die Hand. Der Kellner gibt ein 20 Cent Stück zurück, worauf die Dame ein 10 Cent Stück sucht um dieses dem Kellner als Trinkgeld zu überreichen).
Kellner: So, der Rest?
Frau 5: Ich zahle die Hälfte vom Sekt, ein Mineralwasser und den Sauergespritzten.
Frau 2: Wieso die Hälfte, wir sind doch drei, die wo Sekt trinken!
Frau 5: Oh ja stimmt, dann zwei Drittel der Flasche, ein Mineralwasser und Süßgespritzten.
Frau 2: Dann zahle ich das letzte Drittel von dem Sekt.
Kellner: (rechnet angestrengt und versucht die Ruhe zu bewahren) Dann bekomme ich 7,63 von Ihnen und von Ihnen 4,33
Frau 2: Warum haben Sie denn so unrunde Preise? Das ist doch unpraktisch.
Kellner: Das ist halt so bei einem Drittel von 13,-. Normalerweise teilen sich nicht drei Leute ein Getränk.

Da ich neben meinem Studium immer gekellnert habe und dies in derzeitiger Ermangelung einer Stelle auf die ich hinstudiert habe momentan auch tue kann dazu nur sagen: STIMMT NICHT!!!

Klar, Frauen sind oft die anstrengenderen Gäste, da sie gerne im Laufe des Abends die Getränke wechseln, während Männer tendenziell mit einer Biersorte anfangen und mit dieser dann auch aufhören und höchstes mal nen Kaffee oder ein Softgetränk zwischendurch zu sich nehmen. Aber so schlimm sind Frauen nun auch wieder nicht als Gäste, für gewöhnlich reicht es wenn man ihnen einmal erklärt, dass man keine Cola light hat 😉
Außerdem finde ich persönlich, dass Choleriker, was meiner Erfahrung nach ausnahmslos Männer waren, wesentlich anstrengender sind, da man denen nichts, aber auch absolut nichts recht machen kann. Ganz abgesehen davon, dass die dann auch gerne mal anfangen durch den ganzen Laden zu brüllen, nur weil ein Tropfen Mineralwasser beim Einschenken auf ihrem Handrücken gelandet ist.

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Kater ohne Alkohol

21. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

So, heute fühle ich mich endlich wieder wie ein Mensch! 🙂

Gestern habe ich mich gefühlt als hätte ich einen Kater! Im Spanischen sagt man es genau richtig: „Ayer estuvé cruda!“ Dieser Ausdruck heißt einmal, dass man am Vortag zuviel getrunken, aber eben auch, dass man einfach zu wenig geschlafen hat in der Nacht.

Warum ich gestern so hoffnungslos müde war, dass den ganzen Tag mein Gehirn nicht richtig anspringen wollte?

Ich habe am Dienstagabend gearbeitet; an und für sich kein Grund, nur wurde aus dem Abend (Planung war um 12 Uhr Feierabend zu machen) eine ganze Nacht (tatsächlicher Feierabend 4:30 Uhr) und weil ich einen Kollegen mitgenommen habe war es bereits Morgen, als ich nach Hause kam (5:15 Uhr).

Naja, so lange Schichten bin ich ja eigentlich gewöhnt… wenn da nicht ein paar Faktoren wären, die es mir erschwerten:
Ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt zu arbeiten! Wenn man 3 Monate lang ausgesetzt hat und in dieser Zeit alles andere als viel Sport gemacht hat, dann merkt man doch schon ganz gut, dass die Muskeln die einmal da waren verschwunden sind.
Ich hatte meine Wasserflasche zu Hause stehen lassen, also durfte ich mich den Abend über gelegentlich auf Toilette schleichen und am Wasserhahn laben. An sich nicht schlimm, nur dass das Wasser an meinem Arbeitsort einfach grauenvoll schmeckt!!! Ergo: Ich habe viel zu wenig getrunken.
Es war eine Raucherveranstaltung und die Gäste haben gequalmt wie eine Schornsteinarmee! Ich bin echt nix mehr gewohnt!
Ich habe die ganze Schicht über nix, aber auch gar nix gegessen.

Die Folgen waren typisch für mich. Mein Gehirn blieb auf Sparflamme, mein Kurzzeitgedächtnis blieb im Ruhezustand und mein Sprachzentrum stotterte vor sich hin, wie ein alter Automotor.
So kam es auch, dass ich mich in den Bus setzte, um zur Post zu fahren, um ein Paket abzuholen und was lag friedlich auf dem Küchentisch? Richtig! Der Abholschein!

Was mich daran richtig stört ist, dass ich gestern eigentlich geplant hatte so einiges zu erledigen, damit ich heute einen entspannten Tag habe bevor ich heute Abend in den zweiwöchigen Arbeitsmarathon starte. Tja, Satz mit X: War wohl nix! 90% musste ich auf heute verlegen und bin deswegen schon seit dem Morgen am rumwuseln.

Mist! Jetzt bin ich ja doch schon groß…

12. Januar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe ja im vergangenen Jahr erfolgreich mein Studium abgeschlossen, mich dann ein wenig in der großen weiten Welt rumgetrieben und nun beginnt der Ernst des Lebens.

Die meisten behaupten ja, der hätte schon im Alter von 6 Jahren mit dem Beginn der Grundschule angefangen, im Alter von 10 Jahren mit der Einschulung ins Gymnasium oder im Alter von 19/20 mit dem Beginn des Studiums.

NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖP!!!

Ich glaube fest daran, dass der Ernst des Lebens erst mit dem ersten Job nach dem Studium beginnt. Alles vorher ist nur zum üben da!

Tja, genau da bin ich heute angekommen:
Ich habe heute den ersten Arbeitsvertrag nach meinem Abschluss unterschrieben! 🙂

Gut…

… ähm…

… nun ja…

… um ehrlich zu sein…

… ähm…

… ist leider nur in Teilzeit…

… naja…

… eigentlich auch nicht so ganz in dem Bereich in dem ich wirklich arbeiten will…

… ich arbeite jetzt in der gleichen Firma wie neben dem Studium…

… als Kellnerin.

Aber immer noch besser als arbeitslos!!!
Außerdem macht der Job zumindest Spaß, ich habe nette Kollegen und nebenbei genug Zeit für Bewerbungen.

Die ganze Sache hat nur einen ganz entscheidenden Haken: Ich muss mal wieder zurück ins Elternhaus 😦

Der gelbe Daumen

Autsch!
Das tat verdammt weh! 😥

Da habe ich mir doch tatsächlich am Freitag bei der Arbeit den Daumen aufs heftigste geklemmt, zwischen dünnem Metall und dann auch noch direkt am Nagelbett. Hat geblutet wie ###, dann auch noch beim Aufräumen kurz vor Feierabend!

Habe die letzten Tage immer ein Pflaster mit Jodsalbe drauf gemacht, damit sich da nichts entzündet. Tja, jetzt ist es soweit abgeheilt, dass ich auf dieses Pflästerchen verzichten kann, aber nun ist mein Daumennagel ganz gelb von dem Jod. Gelber als Kettenraucherfinger sein können.

Ich hoffe nur, dass das weggeht und nicht langsam rauswachsen muss… 😕

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Schweinegrippe und Urlaubspanik

Die Vorgeschichte:

Eine Kollegin hatte Anfang/Mitte April erzählt, wie sehr sie sich auf den Mexikourlaub mit ihrem Freund freuen würde. Ständig schwärmte sie damals  von Sommer, Sonne, Strand und Meer inklusive diverser Cocktails und was sonst zu einem All Inclusive Urlaub dazu gehört. Alle wollten natürlich nach dem Urlaub eine genaue Berichterstattung.

Dann kam Anfang Mai die Schweinegrippe:

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ebay-Auktionen, Arbeitszeiten und andere Termine

Ich bin Studentin und natürlich auch Arbeitnehmerin nebenbei. Ich habe das was man ein Abrufarbeitsverhältnis nennt, arbeite also regelmäßig unregelmäßig. Eigentlich lässt sich das super mit meinem Studium und meinem sonstigen Leben kombinieren, wenn es nicht ebay gäbe.

Warum?
Ganz einfach, die von mir beobachteten Auktionen bei dem bekannten Online-Auktionshaus enden irgendwie immer dann, wenn ich entweder arbeiten bin (selbstredend gibt es bei meinem Job absolut keine Möglichkeit auch nur an die Verwendung eines PCs zu denken) oder ich habe andere Verpflichtungen.

Manch einer mag jetzt sagen: „Freu dich doch, so hast du Geld gespart!“ Da kann ich nur sagen: „Falsch!“ Wenn ich z. B. gebrauchte Lehrbücher oder Klamotten (selbstverständlich nur solche, die ich unbedingt brauche) versuche zu ersteigern, um gegenüber dem Neukauf Geld zu sparen, dann ist das im Grunde sogar schlecht für meinen Geldbeutel.

Das wollte ich nur mal eben angemerkt haben… 😉