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Das Kind in mir: Spielsachen

7. Februar 2010 4 Kommentare

So, nun geht es los mit dem Projekt Das Kind in Dir. Das erste Überthema lautet: Spielsachen.

Bin ja noch relativ jung, selbst wenn meine gerade erst 18jährige Arbeitskollegin das Gegenteil behauptet, also ist die Erinnerung noch recht frisch und das ein oder andere Spielzeug liegt auch heute noch auf dem Dachboden meiner Eltern, wo es fröhlich einstaubt. Nun aber mal Butter bei die Fische:

Lego:
Ja, auch wenn ich ein weiblich bin, habe ich als Kind sehr viel und sehr oft mit Lego gespielt. Mit etwa 6 Jahren hatte ich eine große, bunt gemischte Kiste von meinem Onkel geerbt und von da an gab es kein Halten mehr! Ich habe Lego-Häuser gebaut (bauen war also schon weit vor den Sims mein Hobby ;-)) und sie mit Möbeln aus Lego eingerichtet (nicht die vorgefertigten) und habe mir aus jeweils zwei Legosteinen Männchen in drei verschiedenen Größen gebastelt. Dank der Männchen habe ich sogar meine Schwester überrredet bekommen mit mir Lego zu spielen, es wurde kurzerhand zum selbstgebauten Puppenhaus.
Außerdem hatte ich noch eine Feuerwehr, die wurde regelmäßig aufgebaut und mit meinem einzigen Legoauto, einem Feuerwehrauto, wurde dann der Brand im Lego-Haus gelöscht, oder der Papa der Familie war Feuerwehrmann von Beruf.
Besonders viel mit Lego gespielt habe ich zu der Zeit, als ich ein Schrankbett hatte, weil ich so abends nicht meine Kunstwerke wegräumen musste, sie landeten einfach unter dem Bett 😉

Ein Berg von Kuscheltieren:
Bis ich etwa 8 Jahre alt war hatte ich einen regelrechten Zoo an Kuscheltieren, der dann leider wegen meiner Hausstauballergie auf Anraten meines Kinderarztes ausziehen musste. Ich hatte einen Waschbären, einen Elefanten, zwei Elche, eine Ente, vier Teddybären, eine Katze, einen Papagei, einen Hund („Wir sind die kleinen Wauzies und niemand hat uns lieb“ …erinnert sich da noch jemand dran???), ein Eichhörnchen, einen Fisch und vieles mehr.
Ich spielte Zoo (ich war Zoodirektor, Tierpfleger und Besucher in einer Person), rettete die Tiere vor Waldbränden oder ich spielte ich sei eine Fee, wohnte im Wald und die Tiere wären meine Freunde.

Commodore 64:
Jawohl! Ich war schon in der Grundschule stolzer Besitzer eines Computers!!! Gut, dabei handelte es sich nur um das ausrangierte Exemplar meines Vaters, der auf einen Tulip umgestiegen war, trotzdem fühlte ich mich als der Held im Erdbeerfeld. Ich war stolz wie Bolle und meine Klassenkameraden, besonders die Jungs, waren voll neidisch 🙂
Ich spielte Giana Sisters, Olympische Spiele, Wintergames, Pong, Autorennen, das mit dem Schießen auf Aliens (hab den Namen vergessen, im Moment verwursten die das für ne Autowerbung) und den Vorgänger von Die Sims: Das Haus zum zugucken. Ich hatte zwei volle Boxen mit Disketten, da die Freunde von meinem Papa auch alle ihre C64 an ihre Kinder (irgendwie fast alle Jungs) weitergegeben hatten, so dass ein reger Austausch zwischen uns Kindern Alltag war.

Brettspiele:
Sei es Mensch ärger Dich nicht mit meiner Oma (so habe ich gelernt zu verlieren, weil bei meiner Oma hab ich es nur einmal gewagt das Brett vom Tisch zu fegen), Das verrückte Labyrinth, Schach, Dame und Mühle mit meiner Schwester, Das Nilpferd in der Achterbahn und Ein Nilpferd kommt selten allein mit meinen Freundinnen oder Monopoly und Risiko in der Endlosschleife im Ferienlager, als Kind habe ich mindestens einmal pro Woche ein Brettspiel gespielt.

Außerdem erinner ich mich noch an andere Spielsachen, die mich länger fesselten, aber weniger begeisterten als oben genannte: Mein Arztkoffer, meine zwei Puppen (Heidi und Klara) mit der von Papa gebauten Wiege (die MUSS vererbt werden!!!), das Original-Audi-Lenkrad, mit dem ich im Auto auf langen Fahrten immer Autofahren gespielt habe (meine Blinkergeräusche sind bis heute in meiner Familie lengendär) und meine Bauklötze, zu denen eine Holzeisenbahn mit passenden Schienen gehörte.

Mir fallen noch viele weitere Spiele ein, aber die meisten davon waren nicht mit Spielsachen, sondern entsprangen meiner Phantasie und der meiner Schwester und Freunden. So manches Mal reichte ein Kochtopf, eine Bettdecke und eine Wäscheleine, eine Hängematte oder noch alltäglichere Dinge, um wochenlang begeistert zu sein, aber ich bin mir sicher, dass das Spielen ohne Spielsachen das Thema in einem der nächsten Abschnitte sein wird.

Das Kind in mir

7. Februar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Irgendwie bin ich bei meinem gestrigen Streifzug durch die Blogosphäre auf ein Projekt gestoßen. Es heißt Das Kind in Dir. Ich war sofort von der Idee begeistert und hab mich daher spontan entschieden mitzumachen.

Das Kind in Dir

Kurzgefasst geht es bei diesem Projekt darum, dass jeder Teilnehmer zu den verschiedenen Überthemen je einen Artikel verfasst. Für jedes Überthema gibt es zwei Wochen Zeit. Auf heunihome wird es dann am Ende von jedem Abschnitt eine Liste mit allen Beiträgen geben.